SEPA 3.7 und ISO 20022: Jetzt die Umstellung im Zahlungsverkehr planen

 

Viele Unternehmen wurden von ihrer Hausbank bereits über die anstehenden Änderungen im Zahlungsverkehr informiert. Mit der Einführung der SEPA-Version 3.7 und der weiteren Umsetzung des internationalen Standards ISO 20022 stehen wichtige Anpassungen bevor.

Was zunächst nach einem technischen Thema klingt, betrifft in der Praxis vor allem die Sicherheit, Effizienz und Zukunftsfähigkeit der Finanzprozesse. Wer sich frühzeitig vorbereitet, vermeidet unnötigen Zeitdruck und sorgt für einen reibungslosen Ablauf.

SEPA-Version 3.7 kommt im November 2026

Mit der Einführung der SEPA-Version 3.7 werden auch die unterstützten Zahlungsformate aktualisiert:

  • SEPA-Überweisung:               pain.001.001.09
  • SEPA-Lastschrift:                   pain.008.001.08
 

Eine wichtige Neuerung betrifft die Adressdaten: Künftig müssen diese in strukturierten Feldern übermittelt werden. Angaben wie Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort und Land können nicht mehr einfach als Freitext übergeben werden, sondern müssen jeweils in den dafür vorgesehenen Feldern vorliegen. Dadurch verbessert sich die Datenqualität und Zahlungen können effizienter verarbeitet werden.

Unternehmen sollten deshalb rechtzeitig prüfen, ob ihre Systeme und Stammdaten die neuen Anforderungen unterstützen. Dazu gehören unter anderem:

  • Aktualisierung der Zahlungsformate
  • Überprüfung der Bankanbindung
  • Sicherstellung der Kompatibilität mit den Bankvorgaben
  • Prüfung der Qualität und Struktur vorhandener Adressdaten

 

Auch internationale Zahlungen werden umgestellt

Parallel dazu erfolgt im internationalen Zahlungsverkehr die Migration auf den Standard ISO 20022. Ziel ist eine einheitliche und strukturierte Verarbeitung von Zahlungsinformationen.

Für Unternehmen bedeutet das vor allem:

  • bessere Datenqualität
  • weniger manuellen Aufwand
  • höhere Transparenz
  • mehr Automatisierung

 

Zahlungsverkehr bleibt ein laufendes Thema

Die aktuellen Änderungen zeigen, dass Zahlungsverkehr kein einmaliges Projekt mehr ist. Neue Vorgaben werden künftig regelmäßig Anpassungen an Prozessen und Systemen erfordern. Eine flexible Systemlandschaft hilft dabei, zukünftige Änderungen einfacher umzusetzen.

Portolan unterstützt die Umstellung

Portolan bereitet die notwendigen Anpassungen bereits vor und bündelt die Einführung der neuen SEPA-Formate mit den Änderungen für internationale Zahlungen. Dadurch können Unternehmen beide Umstellungen gemeinsam durchführen und den Einführungsaufwand deutlich reduzieren.

Geplanter Zeitplan:

 
  • August 2026: Fertigstellung und Freigabe der neuen Formate
  • ab September 2026: Bereitstellung für Portolan EVM

Bereits heute laufen Entwicklung und Validierung, damit die neuen Funktionen rechtzeitig getestet und produktiv eingesetzt werden können.

Fazit: Jetzt die Einführung planen

Mit der Einführung der SEPA-Version 3.7 und den neuen Formaten pain.001.001.09 und pain.008.001.08 sowie der parallelen Umstellung internationaler Zahlungen auf ISO 20022 stehen wichtige Änderungen im Zahlungsverkehr bevor.

Durch die gebündelte Bereitstellung in Portolan EVM können beide Themen effizient in einem Schritt umgesetzt werden.

Unser Tipp: Wenn Sie bereits Informationen Ihrer Hausbank zur Umstellung erhalten haben, sprechen Sie frühzeitig mit Ihrem Portolan-Berater. Gemeinsam können Sie die Einführung planen, ausreichend Zeit für Tests einplanen und die Umstellung Ihrer Zahlungsprozesse sicher und reibungslos umsetzen.